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FCF DefenseTech Venture Capital Report 2026 zeigt: Venture-Capital-Volumen seit 2021 mehr als verachtfacht – Deutschland als führender Standort

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Apr 29, 2026 9:36:17 AM

PRESSEMITTEILUNG

FCF DefenseTech Venture Capital Report 2026 zeigt: Venture-Capital-Volumen seit 2021 mehr als verachtfacht – Deutschland als führender Standort

 

  • Der europäische DefenseTech-Sektor wächst stark: Das Venture-Capital-Investitionsvolumen ist seit 2021 von 344 Mio. € auf 2,8 Mrd. € (2025) gestiegen, begleitet von deutlich mehr Deals und einer strukturellen Verankerung von Defense- und Dual-Use-Themen in VC-Strategien.
  • Start-ups und Scale-ups treiben Innovation und ziehen den Großteil des Kapitals an – wenige führende Unternehmen vereinen rund 60 % der Investments, was auf eine klare „The (early)Winner-takes-it-all“-Dynamik hindeutet.
  • Deutschland ist führend in Europa mit rund 2,2 Mrd. € Investments (2021–2025); gleichzeitig setzt eine erste Konsolidierungswelle ein und perspektivisch werden auch IPOs von VC-finanzierten DefenseTech-Unternehmen erwartet.

     

    München, 14.04.2026 – Der europäische DefenseTech-Sektor entwickelt sich rasant zu einem der dynamischsten Segmente für Venture-Capital-Investments. Getrieben durch geopolitische Spannungen und ein gestiegenes sicherheitspolitisches Bewusstsein hat sich das Investitionsvolumen seit 2021 mehr als verachtfacht. Gleichzeitig etablieren sich erste führende Unternehmen – insbesondere aus Deutschland.

    Im Jahr 2025 erreichte das Venture-Capital-Volumen in europäische DefenseTech-Start-ups und Scale-ups rund 2,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2021 lag das Volumen noch bei 344 Millionen Euro. Parallel dazu stieg die Anzahl der Transaktionen von 52 auf 154 Deals.

    „Wir sehen eine klare strukturelle Verschiebung im Investorenverhalten. Defense- und Dual-Use-Themen sind heute fester Bestandteil vieler Venture-Capital-Strategien“, sagt Florian Theyermann, Managing Director Venture&Growth I DeepTech bei FCF.

    Start-ups treiben Innovation im Defense-Sektor

    Die Dynamik im Markt wird zunehmend von Start-ups und Scale-ups geprägt, die schneller und flexibler auf technologische Anforderungen reagieren als etablierte Rüstungsunternehmen. Themen wie technologische Souveränität, militärische Resilienz und digitale Sicherheit stehen seit Beginn des Ukraine-Russland-Krieges verstärkt im Fokus.

    Gleichzeitig konzentriert sich ein großer Teil der Investitionen auf wenige führende Unternehmen. Start-ups wie Helsing, TEKEVER, Quantum Systems, Iceye und Destinus vereinen rund 60 Prozent des seit 2021 investierten Venture Capitals auf sich.

    „Der Markt folgt klar einer ‚The (early) Winner-takes-it-all‘-Logik: Kapital fließt gezielt in Unternehmen mit nachgewiesener Skalierungsfähigkeit“, so Arno Fuchs, CEO & Gründer FCF.

    Erste Konsolidierungswelle setzt ein

    Die führenden DefenseTech-Unternehmen treten zunehmend selbst als Konsolidierer auf. In den vergangenen drei Jahren wurden rund 15 Übernahmen durch diese Emerging Champions getätigt – darunter sowohl Start-ups als auch vereinzelt etablierte Unternehmen. Die M&A-Aktivität etablierter Player bleibt im Vergleich dazu moderat.

    Auch am Kapitalmarkt zeichnet sich Bewegung ab: Während IPOs bislang vor allem von etablierten Unternehmen wie Renk, Hensoldt oder TKMS durchgeführt wurden, ist mittelfristig auch mit Börsengängen von VC-finanzierten DefenseTech-Unternehmen zu rechnen.

    Deutschland an der Spitze in Europa

    Deutschland nimmt im europäischen DefenseTech-Ökosystem eine führende Rolle ein. Mit rund 2,2 Milliarden Euro an Venture-Capital-Finanzierungen zwischen 2021 und 2025 liegt Deutschland beim Investitionsvolumen europaweit vorn. Unternehmen wie Helsing und Quantum Systems tragen maßgeblich dazu bei, den Standort als Innovationshub für DefenseTech zu etablieren.

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